Leitung Feuerwehr

Thomas Zeiler

Kommandant

  • Leiter Feuerwehr
  • Organisation, Personal, Planung, Haushalt
  • Einsatznachbearbeitung
  • Ausbildung: Gruppenführer

Michael Seebauer

2. Kommandant

  • Beschaffung
  • Zeugwart
  • Ausbildung: MTA (Modulare Truppausbildung)

Michael Rasp

3. Kommandant

  • Leiter Ausbildung
  • Fachberater für Normung, Vorschriften und Recht
  • Ausbildung: Leistungsprüfungen und Brandschutzerziehung

Michael Bleicher

1. Gerätewart

Stefan Schulze

2. Gerätewart

Rainer Taubmann

Leiter Atemschutz

Udo Rappl

Zugführer, Leiter Aktive II

Peter Hollnberger

Zugführer

  • Ausbildung: Absturzsicherung

Roland Ettinger

Gruppenführer

  • Ausbildung: Maschinist und Motorsäge

Thomas Zirngibl

Gruppenführer

  • Ausbildung: Funk und Funktechnik
  • Administration

Christian Mühlbauer

Gruppenführer

  • Lehrgangsorganisation

Norman Marsch

Gruppenführer

Patrick Edenharter

Jugendwart

Agnes Rappl

Leiter Kinderfeuerwehr

Leitung Verein

Robert Hammerl

1. Vorsitzender

Udo Rappl

stellvertretender Vorsitzender

Jürgen Hollnberger

Kassier

Heiner Stöcker

Schriftführer

Die Feuerwehr Undorf im Wandel der Zeit

Im August 1883 gründeten 35 Männer das „Freiwillige Feuerwehr Corps Undorf“, um im Brandfall Selbsthilfe leisten zu können. Leider sind aus dieser Zeit nur wenige Aktivitäten bekannt.

Während der NS-Zeit waren die Feuerwehren Undorf und Nittendorf zusammengefasst und in zwei Halbzüge aufgeteilt. Damals mussten die Floriansjünger im Umkreis von 15 Km unentgeltlich Hilfe leisten und unterstanden dabei disziplinarisch der SS-Gerichtsbarkeit. Im Jahre 1940 wurde diese Zusammengehörigkeit aufgelöst und es taucht erstmals der Name „Freiwillige Feuerwehr Undorf“ auf.

Die Protokolle zwischen den Jahren 1944 bis 1949 zeigen trotz eines großen Brandes in der Zeche Undorf im Jahr 1945 keine Aktivitäten. Vor allem nach Kriegsende lässt sich dies mit der Militärbesatzung, die das Tragen jeglicher deutschen Uniformen verbot, erklären.

Am 23. Oktober 1960 war für unsere Feuerwehr ein großer Tag. Das neu erstellte Feuerwehrhaus mit Löschteich und Schlauchturm wurde eingeweiht und bot dem ersten Tragkraftspritzenabhänger einen Unterstand. Im Jahre 1968 wurde dieser dann durch das erste Löschfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug (LF) 8, ersetzt. 1983 wurden die ersten Atemschutzgeräte angeschafft und ergänzten die Beladung.

Doch ohne neue Gerätschafts- und Fahrzeugausrüstungen und gesteigerte Ausbildungsstandards konnte die sich ständig verändernde Situation des Lösch- und Rettungswesens nicht bewältigt werden. So wurde Mitte der 80er mit den Planungen für ein neues Gerätehaus begonnen, welches dem Bedarf gerecht werden konnte. Im Juli 1988 wurde das heutige Gerätehaus am Mühlweg eingeweiht. Im September des selben Jahres konnten wir auch unser Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/25 in Dienst stellen. Mit dem mitgeführtem Wasser und dem ebenfalls neu angeschafftem Rettungssatz für Unfälle waren wir für Einsätze auf der nahe gelegenen Autobahn gerüstet. Nach 25 Jahren wurde im Jahr 1993 das LF8 durch ein neues Fahrzeug ersetzt. Um der immer schwieriger werden Führerscheinproblematik entgegenzuwirken, wurde die Ausrüstung der technischen Hilfeleistung (THL) auf diesem Fahrzeug verlastet. 2003 wurden Spreizer und Schere durch leistungsfähigere Geräte ersetzt, da die neuen Sicherheitsentwicklungen in der Automobilindustrie die Alten schnell an ihre Leistungsgrenzen brachten.

Wir sind auch heute noch darum bemüht, unsere Ausrüstung ständig auf dem neuesten Stand zu halten. So wurden in den letzten Jahren Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel die Rettungsplattform, Drucklüfter, neue Schutzkleidung oder 2010 eine Wärmebildkamera angeschafft.

Mit unseren Aktiven bewältigen wir heute durchschnittlich 50 Einsätze im Jahr. Hierbei ist die besonders gute Zusammenarbeit mit den 6 anderen Feuerwehren des Marktes hervorzuheben. Um für den Einsatz bestmöglich gerüstet zu sein ist es sehr wichtig, dass wir alle zusammenarbeiten um die bestmögliche Hilfe zu leisten.

Unsere Aufgaben

Retten

Zum Retten zählen jene Tätigkeiten, die zum Ziel haben, Menschen oder Tiere aus Gefahrenlagen zu befreien und sie in Sicherheit zu bringen. Beispiele dafür sind das Retten von Personen aus brennenden Häusern, verunfallten PKWs oder bedrohlichen Zwangslagen, die Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe) oder auch das Befreien von Tieren aus brennenden Stallungen. Um auch medizinisch lebenserhaltende Sofortmaßnahmen einleiten zu können, unterziehen wir uns regelmäßigen Fortbildungen in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Roten Kreuz und dem HVO (Helfer vor Ort), bei dem sich ebenfalls einige unserer Aktiven engagieren.

Löschen

Die wohl bekannteste aller Aufgaben der Feuerwehr ist das Löschen von Bränden aller Art. Es ist unsere Aufgabe, Sachwerte zu schützen und eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Um das Risiko bei solchen Einsätzen für uns zu verringern, legen wir großen Wert auf eine fundierte Ausbildung unserer Einsatzkräfte und auf eine Ausrüstung, die den aktuellen Anforderungen entspricht. In praktischen Übungen und in Brandsimulationsanlagen wird das richtige Vorgehen trainiert, um einen schnellen Löscherfolg zu erzielen und dabei gleichzeitig möglichst wenige Beschädigungen durch Löschwasser zu verursachen.

Bergen

Leider können auch wir nicht immer rechtzeitig unsere Hilfe zukommen lassen. So gehört das Bergen von verunfallten oder bei Bränden getöteten Personen und das Bergen von Sachgütern zu unseren traurigen Aufgaben. Dies ist auch für uns nicht immer einfach und wird deshalb nur von älteren Kameraden übernommen, die in der Lage sind, diese Eindrücke psychisch zu verarbeiten. Wichtig ist bei solchen Erfahrungen auch eine Nachbesprechung, die bei uns nach jedem Einsatz stattfindet. Wir haben hierbei die Möglichkeit, auf das Krieseninterventionsteam und die Notfallseelsorge zurückgreifen zu können, um das Erlebte zu verarbeiten.

Schützen

Darunter fällt das Verhindern der Vergrößerung eines Schadens. Ein Beispiel wäre das Übergreifen eines Feuers auf unbeteiligte Objekte. Daneben sind wir u. a. auch regelmäßig die Sicherheitswache beim Johannifeuer des Undorfer Sportvereins, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten..

Öffentlichkeitsarbeit

Dazu zählt die Brandschutzaufklärung der Bevölkerung. Die beginnt schon im Kindergartenalter, wobei wir regelmäßig Kinder des Kindergartens und der Grundschule bei uns zu Besuch haben. Auch bieten wir Veranstaltungen zum Thema Brandschutz im Haushalt an.